
Das Kloster Höchst in Höchst im Odenwald ist ein zwischen 1177 und 1244 vom Kloster Fulda über deren Besitztum Burg BreubergL gegründetes ehemaliges Filialkloster der Augustinerinnen. 1503 verließ die einzig verbliebene Nonne das Kloster, das 1511 mit Benediktinerinnen neu besetzt wurde. Im Laufe der Reformation erfolgte 1568 die Auflösung des Klosters und seine Fortführung als evangelischer Klosterfonds. Die in der Folge stark erweiterte Anlage ist seit 1957 im Besitz der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau 1962 zog das „Evangelische Jugendzentrum Kloster Höchst“ in das Anwesen. Seit 2004 dient das ehemalige Kloster Höchst als Jugendbildungsstätte.
Zu der erhaltenen Klosterausstattung gehören in der ehemaligen Kloster- und heutigen Pfarrkirche neben Grabplatten aus dem 14. Jahrhundert auch drei Altäre aus der Zeit der Augustinerinnen und ein Altar aus der Zeit der Benediktinerinnen. Besonders bemerkenswert ist die im Klosterhof gefundene Figur des „Höchster Klosterlöwen“, eine um 1200 gefertigte, ausdrucksstarke Sandsteinplastik.
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Victorious (englisch victorious – siegreich) ist eine US-amerikanische Teen-Sitcom, die vom Alltag und den Abenteuern von sieben Schülern der fiktiven High-School „Hollywood Arts“ in Los Angeles erzählt. An ihr werden unter anderem Schauspiel, Tanz und Gesang für künstlerisch begabte Schüler unterrichtet. Im Mittelpunkt steht die 16-jährige Tori Vega, die zusammen mit ihren Freunden den Alltag an der Schauspielschule meistern muss. Die Folgen sind in sich geschlossen und kehren an ihrem Ende im Wesentlichen zur Ausgangssituation zurück, hierbei werden auch Anschlussfehler in Kauf genommen. Victorious soll eine witzige und sympathische Serie sein, die authentisch die Erfahrungen und Träume der Zielgruppe widerspiegelt. Die Serie wurde von Dan Schneider entwickelt, der schon an der Produktion von iCarly, Zoey 101 und Drake & Josh beteiligt war. Ungeachtet einiger negativer Kritiken erhielt die Serie unter anderem eine Nominierung für den Emmy-Award als beste Kindersendung. Kritiker lobten vor allem die Leistung der Hauptdarstellerin Victoria Justice.
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Die Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach ist ein Behandlungszentrum für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Neurologie in Andernach in Rheinland-Pfalz. Träger ist das Landeskrankenhaus, eine Anstalt des öffentlichen Rechts. Die Klinik ist Zentrum eines gemeindepsychiatrischen Versorgungsverbundes mit Tagesklinik, Institutsambulanz und komplementären, außerklinischen Versorgungsaufgaben. Sie ist akademisches Lehrkrankenhaus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und beschäftigt 2011 rund 1400 Mitarbeiter.
Die Klinik wurde 1876 als „Provinzialirrenanstalt“ eröffnet. Einen besonderen Einschnitt in der Anstaltsgeschichte bilden die Euthanasieverbrechen während des Nationalsozialismus und die Nutzung als „Zwischenanstalt“ für die Tötungsanstalt Hadamar. Mindestens 929 Insassen von Andernach starben in der Anstalt selbst und mindestens 1400 Menschen wurden von der Anstalt aus zur Tötung nach Hadamar gebracht bzw. deportiert. Die Nachkriegszeit bis in die 1980er-Jahre war geprägt vom veränderten gesellschaftlichen Umgang mit psychisch erkrankten Menschen. Mit der nationalsozialistischen Vergangenheit setzte man sich seitens der Klinik erst ab Mitte der 1990er-Jahre auseinander.
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Der Tierpark Sababurg ist ein Wildpark an der Sababurg (früher auch Zapfenburg genannt) im Reinhardswald im nordhessischen Landkreis Kassel. Er wurde 1571 als Tiergarten (Thiergarten an der Zapfenburg) angelegt und ist seit 1973 als Tierpark Sababurg bekannt. Mit rund 130 ha Fläche zählt er zu den größten und ältesten Wildparks in Europa. Lange Eichenalleen durchziehen den Park, an den westlich der Urwald Sababurg grenzt. Der Park beherbergt auch vom Aussterben bedrohte, heimische Tierarten und eine artgerechte Haltung wird durch großzügig angelegte Freigehege angestrebt.
Seit der Wiedereröffnung des Tierparks 1973 verzeichnet er jährlich steigende Besucherzahlen. 2005 begrüßte der Tierpark den 4,5 millionsten Gast und erreichte damit einen jährlichen Durchschnitt von 140.000 Besuchern.
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